Förderprogramme der KfW
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet unter anderem zinsgünstige Förderprogramme zur CO2-Gebäudesanierung. Über das „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ werden energetische Sanierungen unterstützt. Gefördert werden unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden, die helfen, Energie einzusparen. Voraussetzung: Die Gebäude müssen bis 1994 fertig gestellt worden sein. Gefördert werden umfassende Sanierungen, die zu erheblichen Energieeinsparungen führen. Es gelten technische Mindestanforderungen, die im Sinne der neuen Energie-Einsparverordnung zu erfüllen sind.
Die Darlehens- und die Zuschussvariante.
Bei der Darlehensvariante können Sie zinsvergünstigte Darlehen beantragen. Es werden bis zu 100 Prozent der Investitionskosten, maximal jedoch 50.000 Euro pro Wohneinheit gefördert. Wird besonders Energie sparend saniert, wird Ihnen sogar ein Teil des Darlehens erlassen. Die Zuschussvariante gibt es für Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern sowie von Eigentumswohnungen, die kein Darlehen aufnehmen wollen. Hier wird direkt ein Zuschuss für die Maßnahmen gewährt. Beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm ist eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich, zum Beispiel mit dem KfW-Programm „Wohnraum modernisieren“. Hierbei werden sowohl allgemeine als auch klimaschutz-relevante Modernisierungsmaßnahmen unterstützt.
Die KfW finanziert bis zu 100 Prozent der Modernisierungskosten, jedoch höchstens 50.000 bzw. 100.000 Euro pro Wohneinheit. Beim Programm „Wohnraum modernisieren“ ist die Höhe des Zinses abhängig davon, welchen Anteil allgemeine (Standard), beziehungsweise klimaschutzrelevante (Öko Plus) Modernisierungsmaßnahmen an den Gesamtkosten haben - je ökologischer, desto günstiger. Das Förderdarlehen wird nicht bei der KfW, sondern bei einer normalen Bank beantragt. Wichtig: Wenn Sie Ihre Maßnahme mit KfW-Fördermitteln bezuschussen lassen wollen, müssen Sie vor Investitionsbeginn einen entsprechenden Antrag bei Ihrer Bank gestellt werden.
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